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 Brigitte Lampa

Brigitte Lampa

Außenhandelswirtin

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Außenwirtschafts- und Zollrecht, Export, Import, EU-Warenverkehr, Bescheinigungen und Dokumente, IHK-Zollkreis Südhessen, Messeförderung, IHK-Messekreis Südhessen

Irak: Aktueller Hinweis zur Legalisierung von nachträglich korrigierten bzw. neu ausgefertigten Ursprungszeugnissen


Irakisches Konsulat in Berlin lehnt wiederholte Legalisierung von Ursprungszeugnissen ab. Unternehmen sollten daher die Richtigkeit der Angaben in den Ursprungszeugnissen genau prüfen, bevor diese beim Konsulat eingereicht werden.

In den vergangenen Wochen hat das irakische Konsulat in Berlin wiederholt die Legalisierung nachträglich korrigierter bzw. neu ausgefertigter Ursprungszeugnisse abgelehnt.

Dies umfasst selbst kleinste Fehler, wie z.B.:

  • Zahlendreher bei der angegebenen LC-Nummer,
  • Buchstabendreher bei der Warenbezeichnung auf dem UZ im Vergleich zur Warenbezeichnung im LC,
  • Minimale Gewichtsabweichungen auf dem UZ vom tatsächlichen Gewicht.

Sowohl die nachträgliche Korrektur des ursprünglichen UZs per IHK-Stempel „Correction approved“ als auch die komplette Neuausfertigung eines UZs, das dieselbe Ware zum Gegenstand hat, für die bereits früher ein UZ ausgestellt wurde, wird durch das Konsulat nicht erneut legalisiert.

Der DIHK hat diesbezüglich wiederholt mit dem irakischen Konsulat gesprochen und dieses praxisferne Vorgehen bemängelt. Das Konsulat ist laut eigenen Angaben jedoch nicht autorisiert, in den oben beschriebenen Fällen ein UZ erneut zu legalisieren und verweist hierbei auf strenge Vorgaben der irakischen Regierung.

Der DIHK wird sich der Sache weiter annehmen. Bis dahin empfiehlt es sich die Richtigkeit der im UZ gemachten Angaben genau zu prüfen. Eine nachträgliche Änderung ist nahezu ausgeschlossen. Im Extremfall werden Rechnungen durch den Empfänger im Irak nicht beglichen.